Data Integration

Das rasante Datenwachstum sowie die zunehmende Fragmentierung der Systemlandschaften haben der Datenintegration eine Schlüsselrolle bei der Erreichung operationaler sowie strategischer Unternehmensziele zukommen lassen.

 

Eine effiziente Umsetzung der Datenintegration stellen viele Unternehmen aber immer noch vor eine große Herausforderung. Nicht zuletzt aufgrund verbesserter technischer Möglichkeiten verschwinden zusehends die Grenzen zwischen den dispositiven und operativen Herausforderungen in der Integration von Unternehmensdaten.

Mit dem Aufbau standardisierter Integrationsplattform werden Effizienzsteigerungen in der Entwicklung und gerade auch im Betrieb und Wartung verfolgt.

Ein wesentliches Optimierungspotential ergibt sich in der Entwicklung. Oftmals werden Integrationslösungen projekt- oder sogar entwicklerspezifisch entworfen und umgesetzt. Die so entwickelten Lösungen entsprechen meist nicht den Qualitätsanforderungen des Unternehmens und führen in einem zweiten Schritt zu vermehrten Aufwänden im Betrieb.

Mit dem Einsatz des Sopra Steria DI-Frameworks werden eine höhere Standardisierung und Industrialisierung der Datenintegration angestrebt.

Neben spezialisierten Vorgehensmodellen sowie Standards für die Entwicklung von Datenintegrationsanwendungen ist vor allem die Bereitstellung vordefinierter technischer Lösungsbausteine ein zentrales Element für eine Produktivitäts- und Qualitätssteigerung in der Datenintegration. Insbesondere für Kernfunktionen wie Exception Handling, Logging oder Restart-Fähigkeit können wiederverwendbare und parametrisierbare Integrationsbausteine entwickelt und als Services bereitgestellt werden. Gleiches gilt auch für komplexere Integrationsmuster wie Historisierung oder Change Data Capturing.

Sopra Steria bringt umfangreiche Methoden- und Technologiebausteine ein, die – gemeinsam mit dem Kunden – zu einer kundenindividuellen DI-Plattform modifiziert werden. Zur Unterstützung der Entwicklung wird ein angepasstes technisches Framework auf das vom Kunden eingesetzte ETL Tool bereitgestellt.

Neben Aspekten der Standardisierung stehen hier auch Aspekte des Laufzeitverhalten und der -optimierung im Vordergrund. Hierbei kommen gezielt DB-spezifische Funktionalitäten zum Einsatz, die dedizierte Performance-Vorteile gegenüber der Funktionsweise eines ETL-Tools mitbringen.

Technische ETL-Templates decken typische Verhaltensmuster eines Datenintegrationsjobs ab. Die Templates können im Projektverlauf problemlos erweitert und ergänzt werden.

Durch die Komponenten DI-Solutions und DI-Monitor stellen wir eine schnelle operative Anwendbarkeit des Frameworks zur Realisierung von Quick-Wins sicher.

Die universelle Core-Service-Schicht der DI-Solutions bietet eine Reihe von Vorteilen:
  • Vorhandene Lösungen können einfach migriert werden
  • Heterogene Integrationslandschaften können mit einer einzigen Service-Schicht betrieben werden
  • Das übergreifende Reporting für Logging und Error Handling ermöglicht einen effizienten Betrieb

Die umfangreiche Standardisierung in der Entwicklung führt nach der Produktivsetzung von Datenintegrationslösungen zu deutlich reduzierten Betriebs- und Wartungsaufwendungen. Die standardisierten ETL Prozesse mit der Möglichkeit eines durchgehenden Monitoring von technischem Jobablauf aber auch fachlichen Integrationsfehlern (-> DQ-Monitoring) stellt zu jedem Zeitpunkt die erforderliche Transparenz sicher.

Mit den entstandenen Freiräumen kann der Kunde sich deutlich stärker auf die fachlichen Integrationsfragestellungen konzentrieren.

 

DATA INTEGRATION FRAMEWORK

 

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Lars SchlömerLars Schlömer
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